Einweihung Gedenktafel Gustav II. Adolf (Schweden)

(Schwedt) Im Jahre 1931 hatte der Bildhauer Bror Chronander ein Bronzerelief vom Schwedenkönig Gustav II. Adolf von Schweden hergestellt. Es sollte an das 300-jährige Gedenken dessen erinnern, denn im Winter 1631 bezog der Schwedenkönig in der angrenzenden Kuhheide ein großes Lager während des 30-jährigen Krieges.  Am 27. September 1931 erfolgte die offizielle Einweihung des Gedenksteines mit Festumzug und Gottesdienst. Nach dem II.Weltkrieg wurde der Stein samt Relief durch einen Panzer T34 der russischen Armee verdeckt. Dieser stand dann auf einem hohen Sokel und prägte das Areal. Genauere Zeitabläufe sind zwischen 1945 und 1990 in der aktuellen Stadtchronik nicht dokumentiert (ich hoffe es nicht überlesen zu haben).  Es sind noch Geschichten bekannt, in der ein Diebstahl der Schrifttafel unterhalb des Reliefs  bekannt wurde. Leider wurden keinerlei Hinweise gefunden. Der Panzer wiederum wurde samt Sockel am 08.Dezember 1990 demontiert. Der Panzer mit der Nummer 948AM wurde nach Augenzeugenberichten von Eva Brummund nach Westdeutschland gebracht. Es hatte ihn ein Schrotthändler erworben, der den T34 lange Zeit neben seinem Eingangstor zur Schau stellte. Lange fehlte dem Gedenkstein die ehemalige Tafel mit der Inschrift. Der später kleine angelegte Pflanzring, machte einen eher ungepflegten Eindruck. Nun hat es der Heimatverein Schwedt mit Spendengeldern von Firmen, Privatpersonen und der Stadt Schwedt geschafft, die noch fehlende Schrifttafel wieder auf zu stellen. So wurde heute diese Tafel feierlich am Tag des 22. Schwedter Treffen der Stadt Schwedt übergeben. (T.K.)

Weitere Informationen: Kunstführer der Stadt Schwedt  #166 auf Seite 103

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