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Schloßmodell

Das Schwedter Schloß wird in Bronze gegossen

Auszug aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung des Schlossgittervereins Schwedt e.V. vom 16.02.2012:

Beschluss:
Der Schlossgitterverein Schwedt e.V. stellt sich das Ziel, anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Schwedt, ein Modell des Schwedter Stadtschlosses im Ostparterre des Hugenottenparks… zu errichten.
Der Verein veranlasst Untersuchungen zur Ausführung des Schlossmodells in Material, Größe und Form sowie der voraussichtlichen Kosten. Er arbeitet dazu mit allen am Projekt interessierten Partnern der Stadtverwaltung, insbesondere Stadtplanung und des Museums sowie historisch engagierten Vereinen und Institutionen zusammen. Für die Umsetzung des Projektes wirbt der Verein Spenden der Bürgerschaft und von Sponsoren ein. Er bemüht sich um Fördermittel der öffentlichen Hand.

Seit der Beschlussfassung im Jahr 2012 begann ein intensiver Prozess aus Recherche, Erstellung von Planungsunterlagen und Kostenplänen. Der Vorstand informierte sich in verschiedenen Miniaturparks und Kunstgießereien zu Materialien, dem Erhaltungsaufwand und die zu erwartenden Kosten. Die Recherchen zeigten, dass die Ausführung in Bronze die gewünschte und notwendige Nachhaltigkeit bietet. Planungsunterlagen wurden aus den wenigen historischen Unterlagen die zur Verfügung stehen, erstellt und in den Maßstab des Modells 1:33,3 übertragen. Durch Mitarbeiter der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder wurde ein Holzmodell angefertigt, um eine Vorstellung vom Ausmaß unseres Vorhabens zu gewinnen. Der Malerbetrieb Eckhard Voss hat das Holzmodell farblich gestaltet, hieran waren auch die Schüler der Gesamtschule Dreiklang beteiligt. Außerdem nutzten die Lehrer das Schlossmodell für Erläuterungen des markgräflichen Lebens. Auch dieser pädagogische Ansatz, der Vermittlung unserer Stadtgeschichte, ist Bestandteil unserer Vereinsidee.
Aus der Materialentscheidung für einen Bronzeguss ergab sich die Notwendigkeit, ein Wachsmodell, als Grundlage für den Guss, herzustellen. Auch hier musste recherchiert werden. Letztlich fanden wir in der Uckermärkischen Künstlerin Hendrikje Ring eine Partnerin, die dieses Wachsmodell herstellt. Dieser intensive Arbeits- und Vorbereitungsprozess nahm fast 2 Jahre in Anspruch.
Ende Juli wurde der Auftrag zur Herstellung eines Wachsmodells ausgelöst. Seit dem laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Der Vorstand trifft sich regelmäßig zu Arbeitsbesuchen mit der Künstlerin und dokumentiert gleichzeitig den Herstellungsprozess des Wachsmodells. Ein Seitenflügel wurde bereits an die Gießerei übergeben.

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