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Wiederaufbaukonzept


des barocken Schlossgitters in Schwedt/Oder


Seit der Zerstörung des Schwedter Stadtschlosses 1945 sind mehr als 60 Jahre vergangen. 1962 wurden die Reste des Schlosses, die den Krieg unversehrt überstanden hatten, gesprengt. Teile des Schlossgitters wurden damals nicht in den Schrott gegeben, sondern zeitweilig als Zaun am Schwedter Gaswerk genutzt. Versuche, Anfang der 90-iger Jahre im Rahmen von ABM-Maßnahmen das Schlossgitter wieder herzustellen, waren nur teilweise von Erfolg gekrönt. Eine Gruppe von Optimisten und engagierten Bürgern der Stadt Schwedt haben sich nun die Aufgabe gestellt, die einmal begonnenen Anstrengungen in den nächsten Jahren zu einem Erfolg zu führen.

Das Schlossgitter soll im östlichen Teil des ehemaligen Schlossparkes, dem heutigen Hugenottenpark, wieder errichtet werden. Auf den ersten Blick erscheint der Aufbau von Teilen eines Gitters als relativ einfach. Geht man jedoch tiefer an die Besonderheiten des Bauwerkes heran, erkennt man schnell den hohen Aufwand. Das beginnt beim Aufmessen jedes einzelnen Zaunfeldes - schließlich wiegt ein solches Feld fast 400 kg - ‚ geht über in die Materialwahl, die dem historischen Vorbild annähernd entsprechen soll, klärt das Nachfertigen von Fehlteilen und zusätzlichen Aussteifungselementen und last but not least ist die Aufbautechnologie festzulegen. Es steckt eine Menge Arbeit in diesen „paar Metern“ Zaun.

Welche Leistungen sind zu erbringen:

  • Am Standort im östlichen Hugenottenpark, dem so genannten Ostparterre, sollen links- und rechtsseitig der Parkzuwegung jeweils 5 komplette Zaunfelder erstellt werden.
  • Im Durchgangsbereich werden die Gitter durch 2 annähernd originalgetreue Mauerwerkspfeiler eingespannt.
  • Eine zusätzliche Stabilisierung erhalten die Gitterpfosten durch Aussteifungselemente.
  • Für eine spätere Nacherrichtung der äußeren Mauerwerkspfeiler werden die entsprechenden Fundamente vorbereitet.
  • Komplettierende Landschaftsarbeiten




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