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Die Schwedter Markgrafen




Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst (1620-1688) von Brandenburg/Preußen, musste 1640 noch während der Wirren des 30-jährigen Krieges die Nachfolge seines Vaters antreten.
Es schien eine unlösbare Aufgabe für ihn zu sein, ein total verwüstetes und zersplittertes Land wieder aufzubauen. Es gelang ihm trotz aller Schwierigkeiten. Er organisierte die Verwaltung neu, trieb die Wirtschaft voran, holte Pfälzer, Juden und vor allem die Hugenotten nach Brandenburg, begann Berlin zielgerichtet aufzubauen, schuf ein stehendes Heer und vergrößerte sein Land.
In zweiter Ehe war er mit Dorothea von Holstein-Glücksburg verheiratet. Aus dieser Ehe stammten 7 Kinder. Da er bereits mit seiner ersten Frau 6 Kinder hatte, versuchte Dorothea auch für ihre Kinder eine standesgemäße Absicherung zu garantieren. Das kam dem Amt Schwedt/Vierraden zugute. Dorothea kaufte aus ihrer Privatschatulle für 26.500 Taler das Amt Schwedt/Vierraden zurück, begann mit dem Aufbau des Schlosses und ließ die Stadt nach dem Bebauungsplan eines holländischen Baumeisters neu anlegen. Der Kurfürst verlieh dem Amt den Titel einer halbsouveränen Markgrafschaft.
1685 holte die Kurfürstin Hugenotten nach Schwedt, die vor allem den Tabakanbau in unserer Gegend verbreiteten und so auch zum Reichtum der Stadt beitrugen.



Dorothea von Holstein-Glücksburg

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