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Das Schwedter Schloß


Die Stadt Schwedt kann auf eine vier- bis fünftausendjährige Siedlungsgeschichte zurückblicken. Mit Beginn des 2. Jahrtausend ist aus der wendischen Burg der Marktflecken Sweti geworden, in dieser Zeit ist auch das Christentum in Schwedt eingezogen.


  • ab 1250    fiel die Uckermark an Brandenburg, damit beginnt die Geschichte unserer Stadt
  • 1265        wird Schwedt erstmals als Stadt erwähnt, sie ist im Besitz der Pommernherzöge - von den Brandenburger Markgrafen erhielt die Stadt Markt- und Stadtrecht
  • 1334-1354    im Besitz der Brandenburger
  • 1354-1479    gehört Schwedt zu Pommern
  • 1481-1609    die Grafen Hohenstein erwerben Schwedt durch Kauf
  • 1540        Einführung der Reformation in Schwedt
  • 1609        Herrschaft Schwedt/Vierraden fällt nach dem Erlöschen derer von Hohenstein an den Kurfürsten von Brandenburg zurück
  • 1518        verließen die Hohensteins die enge Burg Vierraden und richteten sich im alten Schlösschen in Schwedt wohnlich ein
  • 1618-1648    wird die Stadt im 30-jährigen Krieg 32 mal geplündert und verwüstet und durch Brandkugeln zerstört
  • 1640-1660    war Schwedt Witwengut der Kurfürstin Elisabeth Charlotte (Mutter des Großen Kurfürsten)
  • 1640        mitten in den Wirren des 30-jährigen Krieges musste der Große Kurfürst die Herrschaft in Brandenburg Preußen übernehmen
  • 1664        zwang ihn Geldmangel, die Herrschaft Schwedt an die von Varrenbachs zu verpfänden
  • 1670        kauft Dorothea, die zweite Gattin des Großen Kurfürsten, für 26.500 Taler die Herrschaft aus ihrer eigenen Schatulle zurück
  • 1670-1788    war für Schwedt das "goldene Zeitalter"
  • 1680        kaufte Dorothea die Herrschaft Wildenbruch dazu
  • 1670        übertrug der Kurfürst seiner zweiten Frau und dem gemeinsamen Sohn Philipp Wilhelm das Amt Schwedt/Vierraden zur erblichen Nutzung, so entstand eine halbsouveräne Markgrafschaft - Dorothea hat 22 Jahre nach dem 30-jährigen Krieg die Reste eines Renaissanceschlosses und eine ungeordnete noch zerstörte Stadt übernommen
  • 1671        begann unter der Leitung des niederl. Baumeisters Cornelius Ryckwaert der Neubau des Hauptflügels
  • 1672        wurden unter Leitung von Ryckwaert die ersten 1200 Linden auf der Schlossfreiheit gepflanzt, im Park wird mit der Geländeregulierung begonnen, die ersten Bäume längs der Oder werden gepflanzt
  • 1681        schuf Michiel Mattysch Smids ein grundsätzlich neues Prinzip der Stadtgestaltung
  • 1690        mit dem Tod der Kurfürstin übernahm ihr Sohn die Markgrafschaft
  • 1701-1704    errichtete der Baumeister Christian Nikolaus von Linger den Nord-Ost-Flügel, verband ihn mit dem Mitteltrakt und schuf eine monumentale Schlossrampe,  deren Fertigstellung erst unter seinem Sohn erfolgte
  • 1719        nach Erreichen der Volljährigkeit ließ sein Sohn Friedrich Wilhelm (der tolle Markgraf) die Dreiflügelanlage des Schlosses beenden (Prinzenflügel mit Schlosskirche), ließ den Ehrenhof anlegen, Glumeplastiken im Attikabereich aufstellen und das barocke Schlossgitter und die Kastanienalleen anlegen
  • 1771-1788    unter der Herrschaft des Markgrafen Friedrich Heinrich wird Schwedt als Theaterstadt bekannt, er lässt den heutigen Berlischky-Pavillon als Grabstätte der Familie und als Franz.-reform. Kirche erbauen
  • 1788        nach dem Tode des letzten Markgrafen fällt die Herrschaft Schwedt wieder an das preußische Königshaus
  • 1872        die Hohenzollern werden Eigentümer der Herrschaft Schwedt,  bis 1945 war das Stadtschloss in Schwedt das größte Schloss in der Mark Brandenburg, d.h. baulicher Ausdruck der Bedeutung der ehemaligen Markgrafschaft Schwedt/ Wildenbruch
  • 1945        Zerstörung des Schlosses in Folge des Zweiten Weltkrieges
  • 1962        Sprengung der Schlossruinen

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